Für die Präsentation der Herbst–Winter-2026-Kollektion lädt Nigo uns zu einer Heimkehr in die ehemalige Residenz von Kenzo Takada ein.
Den Geist dieses Wohnraums widerspiegelnd, ist ein Dialog zwischen französischen und japanischen Einflüssen allgegenwärtig.
Bezugspunkte aus der Americana und weitere ästhetische Impulse treten hervor – von Varsity-Grafiken und Cowboyhemden bis hin zu klassischer italienischer Schneiderkunst und chinesischen „Pankou“-Details.
Als Sammler ist Nigos Ansatz zugleich präzise, neugierig und verspielt. Originale Silhouetten und Muster von Kenzo werden neu interpretiert, darunter der Kenzo-Jungle-Tiger aus den 1980er-Jahren.
Archivstücke werden neu aufgegriffen, insbesondere bestickte Organzaröcke aus der Frühjahr–Sommer-Kollektion 1994, ebenso wie die Rückkehr des zweifarbigen Neo-Tailorings, das zuletzt im Herbst–Winter 2022 zu sehen war. Die Kimono-Schneiderei entwickelt sich durch anspruchsvolle Konstruktionen weiter, darunter Kimono- und Reverskragen an Anzügen. Innerhalb der Kollektion entsteht eine neue Signatur des Hauses: das Kenzogramm.
Schuhe und Accessoires erweitern die erzählerischen Linien der Kollektion rund um florale Motive und Varsity-Spirit. Bestickte Ballerinas stehen neben einer markanten Canvas-Tote-Bag mit kontrastierenden Lederdetails, während die Kite Bag von 1986 zurückkehrt und sich in neuen Ausdrucksformen präsentiert.